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Modulcode: Inf-SWT
Englische Bezeichnung: Software Engineering
Modulverantwortliche(r): Prof. Dr. Wilhelm Hasselbring
Turnus: jedes Jahr im WS (WS10/11, WS11/12, WS12/13, WS13/14, WS14/15, WS15/16)
Präsenzzeiten: 4V 2Ü
ECTS: 8
Workload: 60 Std. Vorlesung, 30 Std. Präsenzübung, 60 Std. Programmier- und Modellierungsübungen, 90 Std. Selbststudium
Dauer: ein Semester
Modulkategorien: A (BSc Inf.) A (BSc WInf.) A (BSc Inf. (2-Fach)) INF-Math (Inf. als NF)
Lehrsprache: Deutsch

Kurzfassung:

Es werden die Grundprinzipien der Programmierung-im-Großen und der Modellierung großer Systeme im Detail, entsprechender Spezifikations- und Programmiersprachen, Entwicklungsumgebungen und Entwicklungsprinzipien behandelt. Die Studierenden werden mit den Herangehensweisen und den grundlegenden Strategien zur Entwicklung, Weiterentwicklung und zum Betrieb von Softwaresystemen vertraut gemacht.

Lernziele:

Die Studierenden werden befähigt, in Softwareprojekten modellierend, konstruierend, testend, validierend und planend mitzuwirken. Sie sollen die aktuellen Spezifikationssprachen sowohl im Detail kennen, als auch mit aktuellen Modellierungswerkzeugen anwenden können. Sie kennen die Hauptphasen der Softwareentwicklung, die Herangehensweise zur Bewertung, zur Validierung und zur Verifikation von Softwareprodukten.

Lehrinhalte:

Lehrinhalte: 1. Einleitung, 2. Konfigurationsmanagement, 3. Anforderungsermittlung, 4. Modellierung der Struktur, 5. Modellierung der Dynamik, 6. Entwurfsmuster, 7. Komponenten und Schnittstellen, 8. Qualitätssicherung, 9. Vorgehensmodelle und Projektmanagement

Voraussetzungen:

Solide Programmierkenntnisse, insbesondere in der objektorientierten Programmierung. Daher ist eine erfolgreiche Teilnahme an den Modulen Programmierung (Inf-Prog) und Programmierpraktikum (Inf-PP) erforderlich.

Prüfungsleistung:

Am Ende der Vorlesung findet eine schriftliche Klausur statt.

Die Zulassung setzt die regelmäßige und erfolgreiche Bearbeitung der Hausaufgaben voraus, d.h. mindestens 50% aller Hausaufgabenpunkte müssen erreicht werden. Nötig für das Bestehen ist das Erreichen von 50% der Klausurpunkte.

Für die Bewertung der Modulprüfung werden positive Studienleistungen berücksichtigt. Die Prozentzahl P, auf deren Basis die Modulnote ermittelt wird, ist die folgende Zahl:

P = k/K, falls k/K < 0.5, ansonsten

P = k/K + 0.2 (2h/H - 1) (1 - 0.1 max(0, m - 2))

Dabei wurden folgende Abkürzungen verwendet:

k = erreichte Punktsumme in der Klausur,

K = erreichbare Punktsumme in der Klausur,

h = erreichte Punktsumme in den Hausaufgaben,

H = erreichbare Punktsumme in den Hausaufgaben,

m = Anzahl der nicht-teilgenommenen Übungen.

Lehr- und Lernmethoden:

Neben der Vorlesung werden in den Präsenzübungen die zu bearbeitenden Übungsaufgaben besprochen, welche in Kleingruppen bearbeitet werden.

Verwendbarkeit:

Das Wissen aus der Veranstaltung Softwaretechnik kann im Modul Softwareprojekt (Inf-SP) direkt eingesetzt werden.

Literatur:

Ghezzi, C.; Jazayeri, M.; Mandrioli, D.: Fundamentals of Software Engineering. 2nd edition. Prentice Hall, 2003

Sommerville, I.: Software Engineering. 9th edition. Pearson Education, 2010

Brügge, B.; Dutoit, A.: Objektorientierte Softwaretechnik mit UML, Entwurfsmustern und Java: Bafög-Ausgabe. Pearson, 2006

Grechenig, T.; Bernhart, M.; Breiteneder, R.; Kappel, K.: Softwaretechnik: Mit Fallbeispielen aus realen Entwicklungsprojekten. Pearson Studium, 2010.

Verweise:

http://se.informatik.uni-kiel.de/

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